Fotografie in Köln

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Keine Stadt in Nordrhein-Westfalen hat mehr Einwohner als Köln, oder: Kölle, wie die Bewohner sagen. Mit mehr als einer Million Einwohnern braucht sich die Stadt auch vor Hamburg, Berlin oder München nicht zu verstecken, die mit ihren Einwohnerzahlen zwar noch vor, aber nicht sehr weit vor Köln liegen. Für Fotografen ist die Stadt eine wahre Fundgrube, denn es gibt unzählige Objekte, die sich hervorragend ablichten lassen.

Stadt der Messen und Kongresse

Jedes Jahr zieht es viele Menschen nach Köln, da die Stadt ein wichtiger Standort für Kongresse und Messen ist. Freunde der Fotografie begeistern sich regelmäßig für die Fototechnikmesse „Photokina“, auf der die neusten Entwicklungen vorgestellt werden, die jeden Fotografen in Verzückung geraten lassen. Doch auch die „Gamescom“, die Gesundheitsmesse „FIBO“ und die Süßwarenmesse erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mit rund 50.000 Studierenden ist Kölle zudem eine Stadt des Wissens und des Lehrens.

Das Stadtbild

Man muss nicht einmal Fotograf sein, um die Schönheit der Stadt zu erkennen. In Köln steckt eine lange Historie, die sich auch heute noch bestens erkennen lässt. Die Immobilien zu fotografieren, ist zwar eine Herausforderung, weil man ihrem ausgeprägten Stil gerecht werden muss. Doch wenn man das richtige Equipment und die entsprechende Technik verwendet, lassen sich außergewöhnliche Fotos machen. Das gilt im Übrigen auch für die Gastronomie, Geschäfte oder Arztpraxen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden leider große Teile Kölns zerstört, doch der Wiederaufbau trug letztlich zu einer architektonischen Vielfalt bei, die in ganz Deutschland ihresgleichen sucht. Köln unterteilt sich in das römische, das preußische und das mittelalterliche Kölle, was zeigt, wie vielfältig die Stadt aufgestellt ist. Manchmal reicht es, eine kleine Distanz von nur wenigen Metern zurückzulegen, und schon will man wieder seinen Fotoapparat aus der Tasche holen, weil eine völlig neue Atmosphäre entsteht, die man im Bild festhalten will.

Objektfotografie in Kölle

Die Objektfotografie ist auch deswegen so spannend, weil man so viele verschiedene Stile und Epochen entdeckt. Allein das Kölner Museum Ludwig kann man aus unzähligen Perspektiven fotografieren, und wenn man dann noch unterschiedliche Lichtverhältnisse berücksichtigt und einfängt, sind der Fantasie des Fotografen keine Grenzen gesetzt.

Nicht weniger vielfältig sind Kölns Brücken. Weit über Kölns Stadtgrenzen hinaus bekannt sind Brücken wie die Severinsbrücke, die Hohenzollernbrücke oder die Deutzer Brücke. Und auch hier bieten unterschiedliche Perspektiven faszinierende Möglichkeiten, die Brücken ins richtige Licht zu rücken.

Gastronomie in Kölle – für Fotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen

Köln kann auf eine lange kulinarische Tradition zurückblicken. Teilweise wurden exotische Elemente in die Stadt gebracht, die dort bis heute verblieben sind. Schon vor langer Zeit fand der Hering den Einzug in die Stadt, dazu Muscheln und Gewürze, die jede Speise zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Die Muscheln der rheinischen Art sind übrigens auch heute eine Leckerei, die sich kaum ein Kölner entgehen lässt.

Ganz dem Rheinland entsprechend, vermischen die Kölner gerne Süßes und Herzhaftes. Diese Mischung lässt sich auch in Fotos einbauen, wenn man weiß, wie man beides verbindet. Die Gastronomie lässt ein harmonisches Zusammenspiel von Architektur und der Kölner Küche erkennen, und mit dem richtigen Geschick lassen sich die sich anziehenden Gegensätze auch in Bildern gut verarbeiten.

Industrie und Wirtschaft

Die Wirtschaft hat zwei Seiten. Auf der einen gibt es Branchen, die schrumpfen oder einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Auf der anderen gehört Köln zu den Metropolen mit enormen Wachstumsraten. Fotografisch in Szene setzen lassen sich beide Tendenzen, denn ob zu- oder abnehmende Industrie, jede Branche, jedes Geschäft, jede Fabrik hat ihren ganz eigenen Charakter, der sich mittels eines Fotoapparates bestens festhalten lässt. Zuweilen sind es gerade die Bereiche der Wirtschaft, die sich im Abschwung befinden, die besonders reizvolle Objektfotografie bieten. Denn da man nicht weiß, wie lange sie sich noch halten können, sind hochwertige Fotos hier womöglich in abzusehender Zeit historische Elemente, die durch gute Fotos zumindest lange in Erinnerung bleiben werden.

Innenarchitektur und Fotografie

Was die Stadt von außen schön macht, macht sie von innen darüber hinaus interessant für jeden Fotografen. Da es so viele Objekte gibt, die schon von außen ansprechbar sind, verwundert es kaum, dass sich in den Gebäuden wahre Schätze der Fotografie befinden. Allein der Kölnturm im Mediapark ist ein Ort, um den man nicht herumkommt, wenn man sich für Architektur und Fotografie interessiert. Medien spielen in Köln ohnehin eine wichtige Rolle. In der Stadt haben sich RTL angesiedelt, der Westdeutsche Rundfunk (WDR), Deutschlandradio und Deutschlandfunk, um nur einige zu nennen. Betritt man die heiligen Hallen der Medienhäuser, fällt sofort auf, das Medien und interessante Architektur sich nicht nur nicht ausschließen, sondern schon beinahe symbiotisch zueinander finden.

Bei so viel architektonischer Vielfalt wundert es kaum, dass der Taschen-Verlag und der Verlag der Buchhandlung Walther König ebenfalls in der Stadt ansässig sind. Deren thematische Schwerpunkte sind nämlich – man ahnt es bereits – unter anderem Architektur, aber auch Kunst und Erotik. Eher literarisch aufgestellt sind dagegen die Verlage Kiepenhauer & Witsch sowie der DuMont Buchverlag. Zu den größten Buchverlagen Deutschlands gehört die Verlagsgruppe Lübbe, die wohl jedem, der Bücher liebt, ein Begriff ist.

Produktfotografie von allen Seiten

Produktfotografie lässt sich in Köln sehr breit ausgelegt machen. Da es so viele Geschäfte gibt, die zudem extravagante Produkte im Angebot haben, weiß man im Grunde gar nicht, was man zuerst fotografieren soll. Gepaart mit der eindrucksvollen Architektur und der nicht weniger eindrucksvollen Innenarchitektur lassen sich selbst die ausgefallensten Produkte bestens ins Bild setzen.

Fazit: Fotografieren in Köln ist etwas für Begeisterte

Die Stadt ist einfach besonders, und wer erst einmal angefangen hat, in Kölle zu fotografieren, der wird die Stadt noch einmal mit ganz anderen Augen sehen. Meine Kunden in der wunderschönen Stadt mit der langen und aufregenden Geschichte äußern sich immer wieder begeistert, wenn sie sehen, was aus ihren Geschäften, Praxen oder Restaurants alles herausgeholt werden kann, wenn man weiß, wie man es am besten macht.

Und zum Schluss noch etwas, das vielleicht nicht jeder weiß. Im Jahr 2009 wurde ein Asteroid entdeckt, der den wohlklingenden offiziellen Namen „243440“ trägt. Zusätzlich wurde er Colonia genannt, was die römische Bezeichnung Kölns ist. Als Colonia entdeckt wurde – das war in der Nacht vom 17. auf den 18. März – befand er sich rund 250 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt leider kein Objektiv, das in der Lage gewesen wäre, diesen Himmelskörper fotografisch einzufangen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich heute noch immer nicht ein solches Objektiv. Für alle Objekte, die sich auf diesem Globus fotografieren lassen, bin ich aber bestens ausgestattet.

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